Barrierefreiheit schaffen
Es ist ja ohnehin nicht so einfach, wenn die Beine nicht (mehr) wollen. Natürlich finden sich immer irgendwelche Mittel und Wege, durch den Alltag zu kommen, mal mehr, mal weniger komfortabel. Es ist aber leider nicht von der Hand zu weisen, dass es schon ein Problem darstellt, wenn man sich nicht auf seine Beine verlassen kann.
Freilich, die Technologie schreitet stets fort und bringt neue Entwicklungen hervor. Und das kommt naturgemäß auch all jenen zu Gute, die Schwierigkeiten mit dem Bewegungsapparat haben. Hinzu kommt eine Gesetzgebung, die immer stärker Richtlinien zur Ausstattung von öffentlichen und halböffentlichen Gebäuden (wie zum Beispiel Bahnhöfen) mit Zugangsmöglichkeiten für Gehbehinderte schafft.
Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden
So gibt es bei Verwaltungsgebäuden und Behörden mittlerweile in aller Regel Zufahrtsrampen für Rollstuhlfahrer, welche die Befahrbarkeit erleichtern. Letztlich wäre es ja auch eine Farce, wenn sich ein Staat Demokratie nennt und trotzdem Teile des Volkes von seinem Verwaltungsapparat ausgrenzen würde. Und deshalb gibt es ja auch immer mehr Bestrebungen, die dafür Sorge tragen sollen, dass in Zukunft auch jemand, der nicht gut oder überhaupt gar nicht zu Fuß ist, nicht dazu verdammt ist, sich zu fühlen wie einem Roman von Franz Kafka, wo man ins Schloss Eintritt erhalten soll, es aber niemals hinein schafft oder – quasi eine realistische Situation – vor das Gesetz zitiert wird, aber niemals Zugang erhält. Die Mühlen der Behörden mahlen nämlich nicht nur häufig langsam, sondern werden so manches Mal von unberechenbaren Müllern und Müllerinnen gewartet. Doch nicht nur Behörden werden die Hindernisse zunehmend abgeschafft, sondern auch in ganz gewöhnlichen Unternehmen. Das gleicht gilt für Mietshäuser und Einkaufszentren.
Karriere vs. Barriere
Das Stichwort lautet in diesem Zusammenhang: „Barrierefreiheit“; manchmal spricht man auch synonym von „Zugänglichkeit“ oder, ein wenig realistischer, von „Barrierearmut“. Um vorhandene Barrieren zu umschiffen, gibt es mittlerweile zum Glück immer bessere Apparaturen. So gibt es zum Beispiel Plattformlifte in unterschiedlichen Ausführungen, die unter anderem erleichtern, Treppen zu meistern, ohne sie betreten zu müssen. Hierbei sind die Bedingungen naturgemäß immer wieder höchst unterschiedlich, so dass es kein Standardmodell beim sani-trans Plattformlift gibt, sondern jedes Stück eine Einzelfertigung ist. Das ist angesichts der zum Glück nicht vollständig normierten Bauweisen älterer Häuser auch unabdingbar, denn würde man nicht den Lift ans Haus anpassen, sondern sich Mühe geben, ein Einheitsmodell irgendwie in das Haus zu quetschen, wäre der Ärger bereits vorhersagbar.
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