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Die TokTok Klopfbox

In besonders großen Familien gibt es oftmals ein kleines Timingproblem. Während der eine Elternteil zur Arbeit fährt, beginnt der andere mit den Vorbereitungen für die Kleinen. Die großen Kinder hingegen machen sich für die Schule fertig und verlassen auch schon kurz nach den Eltern das Haus.
Dieses Chaos sieht am späten Nachmittag nicht anders aus, da durch Arbeitsgemeinschaften, Essensvorbereitungen und Terminen ein beschauliches Familienleben fast unmöglich ist. Aus diesem Grund müssen alternative Kommunikationswege genutzt werden.

Diese Wege sind dann erkennbar an Pinboards, diverse Zettel an den Türen und Nachrichten auf den Tischen. Schnell kann es dabei passieren, dass die ein oder andere Botschaft einfach verschwindet. Dies kann jetzt aber nicht mehr mit der TokTok Klopfbox passieren.

Entstanden ist das Diplomprojekt an der Universität der Künste in Berlin. Auf designconnect kann man sich die scheinbar lebendige Box mal genauer anschauen. Leider gibt es nur diese Möglichkeit, wenn man nicht extra nach Berlin zu den Entwicklern reisen will. Die TokTok Klopfbox ist bedauerlicherweise noch nicht im Handel erhältlich. Es steht zwar noch nicht fest, wann das Projekt für den Vertrieb umgesetzt wird, aber sicher ist, dass jede Großfamilie hocherfreut sein wird, wenn der Zeitpunkt endlich gekommen ist.

Das Besondere an der Box ist nämlich, dass sie auf Klopfzeichen reagiert. Das heißt, wenn beispielsweise die Mutter den Kindern etwas mitteilen möchte, dann muss sie einfach nur einmal an die Box klopfen und kann ihre Nachricht aufnehmen lassen. Zum Abhören der Message müssen dann einfach zwei „Klopfer“ ausgeführt werden. Eine Mailbox die sich folglich überall und immer nutzen lässt.


  

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